Moments of Happiness

Am Freitag hatten wir geplant mit Julia und Sam auf die sogenannte und sehr gehypte 'Pizzanight Algarve' in Tojeiro zu gehen und etwas Pizza abzustauben. Allgemein war es ein spezieller Ort und wir haben uns sehr wohl gefühlt. Es war super voll aber es gab unendlich viel Pizza, die die Leute vor Ort selbst machten. Auch die Idee die dahinter steckt ist super schön. Viele Leute machen Volunteering vor Ort und helfen in einer Gemeinschaft diesen Ort aufzubauen, Selbstversorger zu sein sowie eine nette Atmosphäre zu schaffen. Schaut selber mal rein, vielleicht hat der ein oder andere ja Lust auf der Reise durch Portugal mitzuhelfen :)

>>FridayHappiness<<

 

 

 

Wir tranken leckeren Wein, Bier und tanzten zu Techno Beats. Eine Verschnaufpause wurde am Lagerfeuer gemacht, die Umgebung erkundeten wir ebenso mit ihren kleinen Wegen zu verschiedenen Bühnen, Sitzplätzen am Hang und toller, selbstgemachter Dekoration!

 

Die Fotos sind von der Fridayhappiness Facebook Seite, um einen kleinen Einblick zu gewähren. Leider hatten wir die Kamera nicht am Start...

 

Morgens fuhren Julia und Sam wieder Surfen und wir wollten etwas weiter kommen, die Algarve hat ja noch so viele tolle Plätzchen zum erkunden. Unser Ziel war Lagos und der Praia de Dona Ana. Auf geht's...

 

Wir fanden einen tollen, kleinen Strandabschnitt vor und sammelten Muscheln. Diese waren hier so groß und wunderschön. Solche Muscheln habe ich bisher noch nie gesehen, jedenfalls nicht am Strand. Ich sprang ins Wasser, auch wenn es eisig kalt war. Brrr.... Aber manchmal muss man den inneren Schweinehund ein bisschen bändigen ;)

 

Ich hatte bereits einen weiteren Platz herausgesucht. Einen Platz, an dem Marc sicherlich viel Spaß mit der Drohne haben wird...

 

Es ging zu den Benagil Höhlen, direkt an der Küste gelegen. Es war schon spät aber wir unternahmen noch einen kleinen Ausflug zu den Klippen um den wie immer wunderschönen Sonnenuntergang zu beobachten. Und ja, Marc nahm natürlich seine Drohne mit und erkundete die Klippen nahe der Höhle. Am nächsten Tag wollten wir reinschwimmen oder eher auf meinem Schaumboard reinsurfen ;)

 

Im Internet habe ich über Touren gelesen, doch die machen meiner Meinung nur Sinn wenn man nicht Schwimmen kann oder Angst vor Wasser hat. Hier aber erstmal die Bilder vom Abend :)

 

Am frühen Morgen schnappten wir uns das Board, ich pellte mich in meinen Shorty und war schon ganz aufgeregt. Es ging in die Höhle, vor allen Touristen. Wir packten alles zusammen und liefen zum Strand hinunter, diesmal eine ganz andere Perspektive. Die Höhle sah von oben nicht ansatzweise so groß aus, als wenn man drin steht oder hineinpaddelt. Wow.

 

Hier nun das erste fertiggestellte Drohnen Video für euch. Marc hat in die Tasten gehauen und diesen tollen Clip erstellt. Ich erinnere mich beim Anschauen an jedes einzelne Detail dieses tollen Ortes und dem Abenteuer, welches wir daraus gemacht haben. Genießt die knapp 3 Minuten voller atemberaubender Momente zur passenden Musik.

Als wir zurück am Bulli waren, klemmte ein gelber und ziemlich auffälliger Zettel an der Front. Einige nette Worte sowie Koordinaten standen drauf. Es war ein Angebot für günstige Übernachtungen auf privaten Gelände 3 km von hier entfernt. Der Satz: '... in Mitten von Palmen und Zitrusbäumen...' ließ mein Herz höher schlagen und ich stubste Marc an.

 

'Lass los...'

 

Wir waren neugierig und da es nicht weit entfernt war entschieden wir uns einen Abstecher zu machen.

Nicht am Meer aber in Mitten von weitläufiger Natur bewegte sich ein Tor und wir fuhren mit Stulle auf das große und bewachsene Gelände. Ein paar andere alte Wohnmobile standen auch herum, die zur Vermietung standen wie wir später von Olaf erfuhren. Olaf war der Besitzer dieses schönen Stück Landes, begrüßte uns sofort mit einem breiten Grinsen herzlich und lotste uns um die schmale Ecke auf den Stellplatz. Sie haben sowohl Stellplätze auf einer großen Fläche sowie ein kleines Hostel weiter drin in der Anlage. Es war sehr nett, wenn ich darüber nachdenke und die Augen schließe erinnere ich mich an ganz viel Grün um mich herum, eine wundervolle Pflanzenpracht, eine riesige Palme die in der Mitte des Geländes platziert war, friedliche Katzen die natürlich direkt von Paco gejagt wurden und noch viel friedlichere Hunde die umher streunten.

 

Was ein schöner Ort!

> Vale das Gramezines, Carvoeiro

 

Und schon stand Stulle auf seinem neuen Stellplatz!

Wir beschlossen ein bis zwei Nächte hier zu verbringen, alles zu waschen, dem Genuss der Dusche nicht zu widerstehen und unsere weitere Route zu planen. Olaf kam auch erst vor knapp einem halben Jahr mit seiner Frau hierher und sie fingen an eine kleine alternative Pension aufzubauen und diese an Reisende für wenig Geld zu vermieten.

Wie ich aus den Gesprächen heraushörte ging es Olaf sehr um die Gemeinschaft und einfach gut gelaunte Reisende um sich herum zu haben und ihnen freundliche Gastfreundschaft zu bieten. Das kann ich bestätigen, es war ein toller Aufenthalt und wenn ihr mal in der Umgebung seit kann ich es euch nur ans Herz legen mal vorbei zu schauen.

Wir lernten auch noch eine wundervolle Seele kennen, Ashiyani Sven. Der erste ist sein Künstlername.

Er besitzt und spielt seit Jahren eine der ersten Hang Drums aus Österreich. Als er uns das abends erzählte, waren wir gerade dabei ein leckeres Dinner vorzubereiten und luden ihn ein, sich zu uns zu setzen.

 

Er wuchtete die Hang aus seinem Van und setzte sich zu uns ans wärmende Feuer. Bald begann er sanft mit seinen Händen über das weiche Stahlblech zu streichen. Das Wort Hang bedeutet nämlich im berndeutschen: Hand

Ich habe schon viele Videos gesehen aber live war ich noch nie bei einer Hang-Session dabei, umso mehr freute ich mich darauf und war ganz heiß selber meine Finger aufzulegen. Er spielte wundervoll, das Feuer dazu, ein wahrhaft toller Moment der lange in meinem Kopf und Herzen bleiben wird.

 

Es war einer der schönsten Abende der ganzen bisherigen Reise. Wunderschöne Klänge vereint mit der Kraft des Feuers, gute Energien bündelten sich um unser kleines Lager herum. Es war spürbar! Das selbstgemachte, mit Liebe zubereitete Essen, ein guter Tropfen für den Gaumen sowie tolle, spirituelle Gespräche. Es schien als ob der Abend nie vorüber gehen würde, das JETZT herrschte und zog uns in den Bann. Wir waren glücklich. Es war etwas frisch, die kühle aber frische Luft des Landes verbreitete sich. Umso schöner war es die Füße am Feuer zu erwärmen und sich einfach zu entspannen. Die bisherige Reise wurde reflektiert und als eine der besten Entscheidungen befunden, die wir je getroffen haben! Reisen ist einfach erfrischend, belebend und es geschehen Momente, die man sich nicht mal erträumt hätte.

 

Ein Hoch auf alle wunderbaren Seelen die wir bisher auf unserer Atlantik-Tour kennen gelernt haben.

 

Hier gewähren wir einen intensiven Einblick in diesen Abend. Die folgenden Bilder sowie der Film bringen hoffentlich die erholsame Stimmung auch zu dir nach Hause.

 

Morgens wachte ich früh auf und war aufgeregt, was die Umgebung zu bieten hat und stiefelte mit Paco los. Auf den Pflanzen lag Tau und die Sonne strahlte noch ganz tief über all die Blätter, Blüten und Bäume. Was für eine Magie der frühe Morgen doch hat.

Ich habe schon als kleine Jenny gerne die Natur fotografiert. Das habe ich von meinem Papa, der selbst immer gefilmt sowie Nahaufnahmen von Blüten und Pflanzen machte. Mich begeistert es einzigartige Momente bei Spaziergängen in der Natur aufnehmen zu können und mich immer wieder daran zu erfreuen - die Naturliebhaber werden mich verstehen.

 

Hier als nun eine Impressionen von unserem kleinen Ausflug im Morgengrauen, als die Sonne gerade neue Energie für den kommenden Tag sammelte. Für mich hat jede Bild eine Bedeutung und ich versuche die verschiedenen Farbspektren einzufangen.

 

Zurückgekehrt am Standort war Marc schon fleißig, bereitete mir leckeren Kaffee und fing an den Bus zu säubern. Erstmal die Bettwäsche abziehen inklusive voller Vorfreude auf die nächste Nacht im frischen Bett.

Ashiyani war bereits fleißig am arbeiten, er war nämlich auch erst seit Kurzem hier und ist sozusagen der Chefgärtner der Anlage und kümmert sich um die Pflanzen und allgemein auch um uns, seine Gäste. Ich beobachtet ihn dabei und er wirkte zufrieden.

Ich schloss mich der Aktion an und wir werkelten den halben Tag am Bus, machten die Wäsche, ich erneuerte die Muschelfront auf der Amatur von Stulle und bald strahlten sie wieder in allen Farben.

Ich schlenderte durch den riesigen Garten und entdeckte in jeder Ecke neue, tolle Kleinigkeiten wie eine Hängematte zwischen zwei Bäumen die zum Entspannen einlud. Paco fühlte sich pudelwohl seit der ersten Sekunde, streunert herum und wir mussten uns keine Sorgen machen, da das ganze Gelände eingezäunt war. Er versuchte das Futter der anderen Hunde zu stibitzen, klaute Bälle und jagte die kleinen Katzen.

 

Nach einigen Tagen in diesem friedvollen Camp nachdem wir voll und ganz wieder aufgeladen waren führten wir unseren Roadtrip fort. Es sollte in Richtung Faro gehen, langsam aber in Richtung Spanien. Wir steuerten also nach kleinen Stopps Sevilla an. Eine Stunde vor Sevilla überraschte uns Stulle mit einer Panne. Ich fuhr und konnte auf einmal nicht mehr kuppeln, diese war lasch und gab keinen Widerstand mehr. Der ganze Spaß auf einer Steigung sodass wir nur die Möglichkeit hatten auf den Strandstreifen zu fahren und den ADAC zu kontaktieren. Marc forschte bereits am Bulli herum, was es wohl sein könnte... Getriebeschaden war die erste Vermutung... Neuigkeiten im nächsten Artikel.

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