Sagres - the End of the World

10.11. Sagres

Abends trafen wir uns alle vor dem 'Three Little Birds' und parkten direkt davor. Wir machten uns alle fertig, es war kurz nach 18 Uhr und tranken noch ein Bierchen/ Gin Tonic zusammen im Bus. Dann folgte ein kleiner Bass- Test ;)
Gegen 19 Uhr wanderten wir alle an unseren Tisch, der schon für uns bereitgestellt wurde. Sehr schön dekoriert. Es gab für alle Starter, Oliven, vegane Quesadillas sowie leckere Veggie Burger (sehr empfehlenswert!) und dazu ein paar Biere und Eistee. Wir hatten viel Spaß miteinander und quatschten wild in der Runde. Später tanzten wir noch im Laden umher und hatten eine Menga Spaß.

 

Falls ihr euch in Sagres aufhaltet, gönnt euch einen Besuch bei den Birds >Three Little Birds Sagres

Danke euch allen für diesen wundervollen Abend.

 

Der nächste Morgen startete etwas später und wir verabredeten und für den Mittag zum Strand von Tonel zum Surfen. Endlich mal mein eigenes Board ausprobieren, jippie. Auch wenn ich etwas angeschlagen vom Abend war, motivierte mich Julia mit ihr rauszugehen und ich schlüpfte in meinen Neo. Marc spürte den Wind und baute sein Kite- Material auf, startete den Kite bei sehr böigen Wind und raste hinaus. Es war zwar echt etwas gefährlich, da der Wind ab und an mal ausfiel aber er handelte die Situation super.

Es war einer der tollsten Strandtage bisher, da ich endlich das erste Mal richtig auf dem Board stand und sogar ein paar Schritte wagte, um meine Fußstellung zu korrigieren. Danke Julia für diese tolle Surf-Lesson, dank deiner Anweisungen und High-Five nach jeder 'gestandenen' Welle macht es mir sofort Bock auf mehr. Irgenwann war meine Energie am Ende und wir suchten uns für abends einen neuen Stellplatz.

 

Ich würde ja gerne sagen, dass war einer der besten Plätze, aber da wir an so vielen tollen Buchten, Klippen und einsamen Plätzchen stehen, kam er defintiv mit auf die Liste der 'Best 5'. Ihr werdet sehen warum...

 

Direkt nahe dem Hubschrauber- Landeplatz stand Stulle direkt an der hohen, rauen Klippe mit Blick auf die lange Küste

Was für ein Ausblick!

 

Wir verbrachten den gesamten Morgen hier an diesem himmlischen Platz. Später wollten wir noch etwas schaffen. Marc musste einige Emails schreiben sowie Fotos bearbeiten, wir setzten uns dazu in ein nahes Café. Ich zeichnete, schrieb Texte und machte mit Paco ab und an einen kleinen Marsch. Später gab es noch einen Toast mit Tomaten und sehr vielen Zwiebeln... diese merkten wir am Abend noch ;)

 

Wir sind total verliebt in die Algarve, das muss nun mal gesagt werden. Was für ein wundervoller Ort, sogar im November noch.

 

Am nächsten Tag trafen wir uns mit Jules & Sam wieder am Praia  de Amoreira, da gute Wellen angesagt waren. Als Surfeinsteiger waren wir sofort dabei und rollten vor. Es waren ganz andere Wellen, viel kräftiger. Das kennen wir noch aus Frankreich. Selbst Marc blieb mit Julia und mir im Weißwasser. Nach einigen erfolgreichen Stand Ups war ich happier denn je. Dann kühlten meine Füße dermaßen ab und ich spürte sie kaum noch. Auch Marc's Energie war aufgebraucht und wir torkelten wieder zu Stulle, kochten etwas und entspannten in der noch warmen Sonne mit Blick auf die wunderschöne Küste. Leider gab es bisher keine Fotos, da wir beide immer gleichzeitig auf dem Wasser waren, diese folgen aber sehr bald ;)

 

Spät am Abend verabschiedeten wir uns und fuhren Richtung Arrifana und parkten auf der Klippe. Da wir spät ankamen, war es schon dunkel und ich fand einen etwas größeren Platz bei google.maps (mein treuer Begleiter) Ich sagte noch zu Marc, wie schön und spannend ich es finde wenn wir morgens an einem neuen, meist zauberhaften Ort mit atemberaubender Aussicht aufwachten.

 

Einer der tollsten Aspekte für eine längere Reise im Bus!

 

Wir wachten erneut an einer Steilklippe auf und bewunderten morgens die Aussicht.

Marc und Paco gingen ein wenig durch die felsige Umgebung und machten einen kleinen 'Hiking- Ausflug'. Dabei entstanden mal wieder tolle Drohnen- Shots. Kurz nach ihrer Rückkehr machte sich Paco auf und davon. Wir fanden ihn erst mit der Drohne an einem nahegelegenen Fischer-Platz wieder, an welchem er Fisch- Reste und Krabbenteile zerbiss und sich daran erfreute. Dieser Schlingel, jetzt kommt die Pubertät. Einfach mal abhauen! Ich schlich mich an, da er auch nach mehreren Rufen nicht reagierte - das sind die kleinen 'Abenteuer' mit einem Labrador - immer auf der Suche nach Futter. Er erschrank sich total und wusste gleich: Ab nach Hause!

Er lief Fuß mit mir zurück zum Bus - das hat er sich wohl richtig ertappt gefühlt.

Bald setzten wir mal wieder Segel. Auf einer Klippe lässt es sich eben nicht surfen, auch wenn die Aussicht immer wunderschön ist und wir jede Minute auf den hohen, starken Klippen genießen. Ich habe alle genau eingeprägt...

 

Bald gibt es tolle Bilder von Paco beim Surfen sowie einer einzigartigen und lustigen Surf Session.

 

 

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