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Beach- Cleaning, Kiting & Dreaming...

Der nächste Stopp am darauf folgenden Tag sollte eine andere Lagune sein, da es sehr windig die Tage war, hofften wir auf genug Wind, um aufs Wasser zu springen. Die Lagoas de Santo Santo André e Sancha waren mehrere Lagunen und wir fanden einen Parkplatz nähe dieser und dem Meer. Viele Wohnmobile standen hier herum.

Wir hatten Glück und der Platz war wirklich ein super Spot zum Kiten. Glattes Wasser, perfekt für Marc um seine Freestyle-Tricks zu üben. Ich überwandt meinen Schweinehund, es war nämlich gut windig sowie kühl mittlerweile und zog meinen Shorty über. Ich schlitterte über die klare Suppe und pendelte zwischen zwei Landstücken während ich mit der Hand durchs Wasser fuhr. Als ich ausgekühlt war ging es für mich zurück zum Bulli, Paco wollte auch nicht mehr in der Sonne liegen. Marc begann seine zweite Session, später erzählte er, dies war eine der Besten die er je hatte.

 

Am Morgen fiel mir in den Büschen der Lagune auf, dass hier sehr viel Müll landet und ich beschloss eine Aufräum Aktion zu starten. Die Anderen waren mit dabei und Marc ging Kiten. Wir wanderten den ganzen Nachmittag herum um die vielen Plastik-Stücke, Flaschen, Dosen, Styropor und etliche andere umwelt-unfreundliche Teile zu sammeln. Ein Pärchen am Strand fragte am Ende sogar, ob ich noch eine Tüte hätte, dass sie helfen konnten. Marc kitete am Ende die Müllsäcke zum Strand.

 

Wir verbrachten den letzen Abend vor Ort und bald ging es weiter Richtung Praia da Baiona, diesmal ein etwas größerer Schritt Richtung Süden. Ich fand einen von Natur umgebenen Ort nähe der Steilklippe, leider kamen die Schweden nicht gut hinterher und fuhren sich sogar kurz vor dem Zielort ein wenig fest. Nach 15 Minuten hatten wir dieses Problem behoben, leider wollten sie aber auch nicht weiter fahren, da sie etwas angespannt waren. Verständlich - so suchten wir in der Umgebung nach einem neuen Ort für die Nacht.

Es ging an der Küste entlang und über park4night fanden wir einen netten Platz an der Flussmündung des Ribeira de Seixe).

Außer ein Zelt und ein paar Bussen war es relativ ruhig und wir beschlossen hier zu bleiben - es war mittlerweile sowie stockduster. Abends noch lernten wir Julia, Sam und ihren jungen Stafford Palo kennen, den sie eines Tages am Strand vor dem Verhungern retteten und aufnahmen.

 

Gute Nacht.

 

Für mich ging es früh morgens mit Paco los, die Gegend erkunden. Abends konnten wir noch nicht ahnen, an welch tollem Ort wir uns hier befanden. Einige Meter über eine Straße, die in einer Sackgasse und an einem größeren Parkplatz endete, war direkt die Flussmündung am Rande einer hohen Klippe. Wir liefen zum Meer, an den Fluss und trafen bald darauf die schon miteinander spielenden Hunde Shanty und Palo. Shanty durfte auf der ganzen Reise das erste Mal ohne Leine mit einem anderen Hund spielen, der das Spielen mit ihr natürlich super verstand...

Paco mischte sich sofort ein und tollte um die Beiden herum, bellte sie an, während sie aggressiv miteinander rauften. Wir empfanden es so, dass Paco der Schiedsrichter war, er schnappte zwischendurch nach Shanty und lief mit ihnen mit. 

Der Ort war wirklich toll, es war gerade Ebbe und der Fluss war mit einigen tieferen sowie flacheren Ebenen versehen. Man konnte super darin laufen und sich auch mal in einen natürlichen Jacuzzi legen und vor sich hin träumen.

 

Später, als Marc auch aufwachte gab es eine Drohnen Session über dem Fluss und Paco ging mit mir Schwimmen :)

 

Beachtet mal Pacos Gesicht auf den folgenden Bildern ganz genau...

 

 

 

 

 

Später brachten Julia und Sam auf und verrieten uns einen tollen Ort zum Surfen und Sein. Wir genossen den Abend und morgens folgten wir ihrer Route und kamen am Praia Amoreira nahe der kleinen Stadt Aljezur bei Sonnenuntergang an.

 

Nach einer kleinen Koch- Aktion fielen wir alle ins Bett und freuten uns auf die Surf-Session am nächsten Tag.

 

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