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Reserva Natural do Estuário do Sado

Parkplatz Lagoa de Albufeira - Brunch Time

 

Am nächsten Tag hatten wir für die Schweden sowie Nuno einen fetten Brunch geplant, kauften frisches Obst, viele Leckereien, frischen Saft und eigentlich alles was das hungrige Herz so begehrt. Mittags nach dem Einkauf bereitete ich alles vor und wir warteten auf alle, die Schweden waren noch ihre Kack-Behälter leeren :D und Nuno musste noch arbeiten.

 

Gegen 14 Uhr tauchte er auf, konnte aber nicht lange bleiben, da er zu einem Geburtstag wollte. Ein leckeres Bier und ein paar Snacks gönnte er sich noch, spielte noch etwas auf meiner Gitarre, herrlich. Wir verabschiedeten uns und bedankten uns noch mit einem Rotwein mit ein paar netten Worten drauf für ihn und seine Freundin.

 

Hoffentlich sehen wir uns nochmal wieder, lieber Nuno - Retter in der Not.

 

Nachmittags ging Marc nochmal aufs Wasser - die Schweden waren auch schon wieder vor Ort und Melvin half Marc beim Tragen des Materials zum Strand. Er war super neugierig aufs Kiten und sah ihm genau zu. Es war ein eher trister und sehr windiger Tag - aber wir kennen ja Marc, solange ein kleines Windchen weht, ist er schon im Neo und startklar. Abends gab es Girls-Night, Vicci und ich schrieben beide an unserem Blog und unterhielten uns über unsere Träume, unsere Reise und allerlei Zeugs. Marc und ich sind jetzt ca. 2 Monate unterwegs und dann ist es auch mal ganz schön sich mit anderen Mädels auszutauschen ;) Wir machten uns im ihrem Wohnmobil gemütlich, tranken ein Weinchen und ließen die Zeit verstreichen.

 

Die Jungs saßen in Stulle, hörten Musik und tratschten rum. Zwischendurch kamen sie ans Fenster und rangen um Aufmerksamkeit. Sehr amüsant. Wir hatten alle einen tollen Abend und beschlossen gemeinsam am nächsten Tag nach Setubal aufzubrechen - zur Fähre, die uns nach Troia schippern wird.

Wir freuten uns auf den Antritt und der Abend ging langsam zu Ende.

 

Gesagt - getan. Los ging es am nächsten Morgen frisch und mit guter Laune Richtung Setubal und schließlich gegen Abend zur Fährstation Richtung Troia. Auf dem Weg suchten wir eine Wäscherei auf, um unsere Bettwäsche sowie Klamotten und Handtücher mal wieder so richtig durchzuwaschen. Danach roch es super frisch in Stulle - ich glaube ich hab ein Lächeln am Scheinwerfer gesehen ;)

 

Der Fährpreis für alle lag bei knapp 20€, vollkommen okay. Angekommen in Troia schickten uns die Schweden ihren Standort, sie waren schon vorher los gefahren, haben die Fähre geskippt und nahmen die längere Route außen herum. 

Wir trafen sie auf einer verlassenen riesigen Park-Area umschlossen von Dünen und direkt am Meer. Wir waren am Praia Comporta angekommen, einem langen Sandstrand unter Troia. Hier gefiel es uns - außer ca.5 andere Vans/ Wohnmobile war es sehr ruhig und man hatte viel Platz. Wir fanden einen Platz für unsere Mobile und kochten noch was bevor wir ins Bettchen fielen.

 

Am Morgen schaute ich auf die Karte und wir fanden eine riesige Lagune in einem Naturreservat vor, wir begannen einen langen Spaziergang,  nahmen die Drohne mit und natürlich unsere Hunde im Schlepptau. Es war nicht ganz das, was wir uns vorgestellt hatten, riesige Reisanbaufelder umgeben von Wasserflächen, viele Störche und große Bauernhöfe, doch der Weg war das Ziel - was ich Marc auf die Frage hin ''Wohin wollen wir eigentlich laufen?'' antwortete. Manchmal hat man eben kein bestimmtes Ziel und kann überrascht sein, was auf dem Weg alles passiert!

Nach dem knapp 3-stündigen Walk kamen wir durstig und hungrig wieder an den Autos an. Nach etwa 10 Minuten fing es plötzlich heftig an zu regnen und wir vernahmen einige Blitze sowie Donner am Himmel. Wir verkrochen uns in das Schweden- Mobil und machten uns leckere Wraps zum Abendessen. Später huschten Marc und ich bei ströhmenden Regen aus dem Auto um nach Paco in Stulle zu sehen, da das Gewitter mittlerweile genau über uns war und der Donner so laut war, dass wir uns Sorgen um unser Baby machten. Wir kuschelten uns mit Paco ein und genossen die gemütliche, warme Stimmung in Stulle, während es draußen tobte.

 

Am nächsten Morgen fuhren wir alle Richtung Lagoas de Santo André e Sancha, es gab fett Wind und es war Kiten angesagt...

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Kommentare: 1
  • #1

    Clarissa (Sonntag, 19 November 2017 12:44)

    Ich liebe eure Bilder! Ihr habt ein gutes Auge fürs Detail. Hört sich nach einem wunderschönen Tag an, ich kanns mir richtig gut vorstellen :)