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Seaside with the Swedish Guys

28. 10. Costa de Caparica ☺

Surfing and meeting new friends on the road

 

Wir entschieden uns einen neuen Parkplatz direkt am Strand anzusteuern, doch zuvor wollte Marc natürlich die Drohne das erste Mal ausprobieren und flog kurz darauf mit ihr umher.

 

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es ein paar Meter weiter auf den anderen Parkplatz, dieser war näher am Strand gelegen und wir liefen mit einem gemieteten Surfboard (Marc's war leider noch in der Reparatur) und Paco an den Strand, schmissen uns in unseren Neo und wanderten gen Wellen.

 Ich probierte mich diesmal weiter draußen, da mich da die Wellen nicht direkt kopfüber ins Weißwasser schmissen. Das klappte toll. Auch Marc erwischte schöne Wellen und machte auf ihnen einige Meter. Entladen kamen wir aus den Wellen und sammelten Paco ein, der am Strand schlief.

 

 

Zurück am Parkplatz empfingen wir die anrollenden Schweden Vicci, Mel und ihren Hund Shanty, eine 4 Jahre alte American Stafford Dame, vor der Paco ein wenig Schiss hatte. Temperamentvoll und energiegeladen. Wir huschten schnell unter die Stranddusche und starteten danach lange Konversationen mit den Beiden, sie reisten schon seit Ende August mit ihrem Tupperware- Mobil quer durch Europa.

Auch Vicci schreibt einen Reise Blog, über ihre Reise durch Europa, die komplett vegan ist. Hier die Seite, falls ihr mal vorbeischauen möchtet, sie schreibt auf englisch und schwedisch. >>Timeless Adventures<<

Abends gab es eine Gitarren Lehrsession, leckeres Abendessen und wir endeten den Tag mit gemütlicher Stimmung vor unseren Vans.

 

Morgens gab es ein ausgedehntes Frühstück und wir gingen alle gemeinsam aufs Wasser. Ein toller Strandtag. Leider konnte Paco nicht viel mit Shanty anfangen, die leider wegen Verbot im Land immer angeleint und oft auch mit Maulkorb herumlief.

Abends gab es nochmal leckeres Sushi nicht weit von unserem Standplatz entfernt.

Der Tag endete mit vollen Mägen.

Am nächsten Tag rollten wir alle gemeinsam weiter Richtung

Lagoa de Albufeira, dort sollte eine große Lagune mit direktem Meerzugang sein, wo man sich bei gutem Wind aufs Brett schwingen konnte und den Kite in die Luft schmeißen konnte.

Aber wie so oft kam es erstmal ganz anders...

 

Unsere Weg trennten sich für kurze Zeit, da die beiden auf einen Campingplatz ihr Mobil entleeren mussten, gut dass wir diesen Stress nicht haben, dies passierte nämlich ziemlich oft. Wir fuhren in ein Naturschutzgebiet und waren über die grünen Bäume in Mitten von Nichts erstaunt, wir wollten einen Off-Road Weg finden, um zur Lagune zu gelangen. Vorher parkten wir hier um ein paar Drohnen- Videos zu machen, da sich hier außer uns und einem anderen Pärchen in ihrem Camper niemand befand. Marc schaute sich ebenfalls mit der Drohne um, um eventuell einen Weg ausfindig zu machen.

 

Ihm macht es natürlich riesigen Spaß mit dem Ding herumzuflitzen. Das Ergebnis kann sich auch schon sehen lassen. Mal sehen wie schnell wir mit der Bearbeitung sind, dann gibt es schon bald ein paar Clips zu sehen. Seit gespannt.

 

Nach ein paar Gesprächen mit den Engländern ging es für uns weiter Richtung Lagune. Off-Road ging es über Stock und über Stein. Bald kamen wir an einer steilen Klippe an - was für ein Platz. Wir verweilten ein wenig, später kam auch ein Geländewagen der Polizei vorbei, die anscheinend den selben Plan wie wir hatten - Ruhe und Natur. Sie beschrieben uns einen nahegelegenen Stellplatz unten an der Lagune und bald darauf packten wir unsere 7 Sachen und kamen auch schon bald an einem traumhaften, verlassenen Platz direkt am Strand an.

 

 

 

 

Der Bitte vor dem Zaun stehen zu bleiben wollte Marc natürlich nicht nachgehen und fuhr geradewegs auf das sandige Gelände, er spielte ein wenig mit der Drohne herum und als wir uns etwas umstellen wollten passierte es - wir steckten im sandigen Untergrund fest und Marc fuhr Stulle mit dem Rückwärtsgang nur noch weiter in das Elend. Es war schon spät und die Sonne war bereits unten, als wir unseren Schweden Freunden von unserem Vorfall erzählten und diese bald darauf zu Fuß unterwegs zu uns waren. Mit Shanty im Schlepptau bestaunten sie unser Unglück und erzählten, dass der Weg mit ihrem Mobil unmöglich war und ihn an einer nahegelegenen Straße im Ort parkten. Da es stockduster war, beschlossen wir uns am nächsten Morgen um Stulle zu kümmern und alle wanderten in ihre Bettchen.

 

Morgens ging ich mit Paco spazieren und erkundete die Umgebung entlang der Lagune. Dass Stulle feststeckte hatten wir bei diesem wunderschönen Plätzchen Erde schon fast wieder vergessen. Bald kamen Vicci und Mel zur Hilfe und auch ein Portugiese laß es sich nicht nehmen sein Karma aufzubessern indem er uns bis in die Abendstunden half, Stulle herauszuziehen. Nuno, so war sein Name, war oft am Telefon um ein besseres Auto zu ordern, da sein Seat Ibiza es auch nach mehreren Versuchen leider nicht schaffte. Die Hunde waren unausgelastet, Vicci und ich unternahmen einen kleinen Spaziergang an der Lagune und bald mussten sie wieder an ihre Bäume geleint werden. Zum Glück hatten wir noch einen Knochen für Paco, immer gut für den Zeitvertrieb ;)

 

Etliche Versuche, ungeduldige Gesichter und etliche Rauszieh-Versuche später, klappte es endlich - zum Sonnenuntergang wurde Stulle durch ein starkes KFZ aus dem Sandloch gezerrt. Wir waren überglücklich.

Danke an alle die vor Ort waren und geholfen haben. Jede Hand hat gezählt!

 

 

 

Später ging es für die Schweden und uns auf einen sicheren Parkplatz direkt an der Lagune... Stulle musste sich auf festem Boden erstmal von diesem Schock erholen und wir schliefen nach diesem anstrengendem Tag schnell ein.

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