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On the way to Belém - Lisboa

Auf dem Weg in den Süden mussten wir naürlich, um einmal da gewesen zu sein den westlichsten Punkt Europas ansteuern. Gesagt - getan, wir parkten, liefen kurz an die Klippen, die hoch über dem Meer hinaus ragten und schossen ein Foto. Done.

 

Lange fuhren wir an der Küste mit ihren langen Sanstränden mit Steilklippen entlang bis wir langsam nach einem Nachtplatz schauten. Einen Tramper später ließen wir uns müde und spät in Belem nieder. Mir kamen die beleuchteten Skulpturen magisch vor, die dort in der Nähe vom Hafen bestrahlt wurden. Abends noch plante ich eine kleine Rundführung für Lissabon vorzubereiten, als ich erfuhr dass genau dort wo wir standen bereits die alten Stadtmauern stehen.
Belem (port. für Bethlehem) liegt am Tejo, dem längsten Fluss der iberischen Halbinsel und bildet den im Westen liegenden Stadtteil Lissabons.


Da dieser von dem Erdbeben 1755 verschont wurde beherbergt er viele antike Sehenswürdigkeiten wie den Turm von Belem, den Torre de Belem. Es gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons. Er ist einer von wenigen Bauten die der manuelinische Stil prägt. Kaum zu glauben dass dieser 1515 erbaut wurde und jetzt hier vor uns steht.
Jetzt geht es erstmal schlafen und morgen geht es an die Tour, die ja direkt vor der Bustür beginnt.

 

Der abends noch leere, ruhige Parkplatz wurde morgens zur reinen Schlacht noch einen Platz zu erhaschen, nah dran an den alten Bauten. Entspannt kamen wir dieser Stimmung entgegen, frühstückten gemütlich im Bus, beobachteten im Hafenbecken einen kleinen Oktopus. Ja, wirklich. Er aß wohl die Reste, die Marc ihm vom Teller fütterte. Nudeln, lecker.

Ich nahm die Aufgabe als City Guide in die Hand und führte meine beiden Besten an die Stellen von Jahre alter Geschichte. Irgendwann wurden unsere Beine lahm und Marc bekam erstmal ein Eis. Paco durfte sogar einmal an meinem Wassereis schlecken.

Erfrischend an einem so sonnigen, hitzigen Tag und langen Gehwegen.

Wir bestaunten die riesigen Kunstwerke, mit besonderen Ausgenmerk auf das Padrao dos Descobrimentos, dem Denkmal der Entdeckungen. Direkt am Ufer des Tejo. Es zeigt 33 wichtige Entdecker des Spätmittelalters in Portugal aus verschiedenen Jahren. Prinz Heinrich der Seefahrer, Prinz Peter von Portugal sowie Pablo... ähm, Pero Escobar waren darunter. Es klingt einfach schön, das Entdeckungs-Denkmal. Jeder der selber gerne entdeckt wird dies verstehen.

Zurück am Bus der mit seinen runden Kugelaugen schon sehnsüchtig wartete zischten wir los um in Lissabon in einem Guest-House einzuchecken. Ja, Gästehaus. Dusche. Ja, genau die :)

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