· 

Wind on - let's go Kitesurfing

Sunday-Funday

 

Wir freuten uns Kiten zu gehen und fanden einen nahegelegenen Spot, mit einer riesigen Lagune, die dafür perfekt schien. Auch am Morgen darauf war die Vorhersage gleich und Stulle rollte und Richtung Foz de Arelho. 30 Minuten nördlich von Peniche erreichten wir die Lagune, die sich über hunderte Meter entlang eines feinen Sandstrandes und anliegendem Parkplatz erstreckte. Mit Blick auf Stulle bereiteten wir unser Strandlager und Marc schmiss sich in seinen Neo - viel zu warm wenn man mich fragt,  bei den 30 Grad Sonnenschein.

Aber nun los, einmal umgedreht war er schon beim Beachstart und huschte über die glatten Wellen davon. Er flippte gleich herum und ich schnappte mir schnell die Kamera. Ich konnte seine Freude spüren, es war ein super Gefühl hier zu sein und endlich über das Wasser zu gleiten. Ich prostete mit Paco mit meinem eiskalten Weinchen an und beschloss mir bald meinen Shorty überzuwerfen und ihn zu seinem ersten Kitetrip zu entführen. Marc kam mit freudigen Augen aus dem Wasser, als er mir den Kite übergab.

Trotz der etwas blendenden Sonne war ich heiß drauf und gleich flitzte ich los und sprang wild umher. Was ein Spaß, das letzte Mal ist ewig her, aber das ist eben wie beim Fahrrad fahren - verlernste ja nich ;)

Marc ging später nochmal aufs Wasser und testete mal wieder die Grenzen aus, ab zu den Meter hohen Wellen, die am Ende der Lagune ans Land spritzten. Ich habe seinen Kite immer am Himmel gesehen, gut so. Danach war er aufgeregt und meinte sie waren doch höher als er dachte.

Save back home - es war es schon wieder 17 Uhr und wir vernahmen grauen Rauch am Himmel.Irgendwo scheint es wieder zu brennen. Schrecklich, wie viele Brände hier die Saison lodern. Selbst der Rückweg zur Klippe war eine Tortour, da wir wegen evakuierten Dörfern nicht durch die Rauchschwaden fuhren (konnten). Ganze 2 Stunden Umweg hat dies gekostet.

Später erfuhren wir, dass wegen der Hitze des Tages und der Trockenheit die derzeit herrscht ganze 440 Feuer in Nordportugal sowie Westspanien ausgebrochen waren und in der Nacht zum Montag noch 100 davon branden und die Kraft der Feuerwehrleute erzwang.
Wenn man im Urlaub ist und plötzlich sowas erfährt wird einem ganz mulmig, wie viele Leute wohl betroffen waren und gar gestorben sind. Mein Beileid für all diejenigen und viel Kraft für die Hinterbliebenen!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0