Der schöne Rio Côa und seine wilde Umgebung

04.10. Rio Côa, Portugal

 

Am nächsten Morgen bestaunten wir die nicht weit entfernte Brücke mit ihren Bögen, es gab ein reichhaltiges Frühstück. Daraufhin schnappten wir uns erneut die Paddel und gingen erneut auf Abenteuer Fahrt auf den See. Paco hat sich schnell an das Wasser gewöhnt und hopste umher, sprang hinein und schwamm hin und her. Das freute uns sehr, wir erkundeten den Flussabschnitt, der einige hundert Meter bis zur gigantischen Brücke führte. Auf einer kleinen Insel inmitten des Flusses suhlten wir uns in der Sonne und kühlten uns zwischendurch ab.

 

Es war ein super Tag und wir waren froh hier gehalten zu haben, sonst hätten wir diesen wunderschönen Fleck mitten in der Natur Portugals nie entdeckt. 

 

Zum Mittag gab es eine leckere Tortilla angebraten in der Pfanne. Yammi.

Nachmittags setze ich mich wieder an den Laptop und arbeitete ein wenig an der Seite, Marc bearbeitete Bilder und später gab es noch ein Tischtennis Match, das ich natürlich haushoch gewann und eine Massage heraus handelte ;) Paco erkundete die umliegende Natur, denn das Café stand an der Ecke eines riesigen Natur-Gebiets. Marc wollte seine Angelkünste beweisen und ging runter zum See, wo er leider keinen Erfolg hatte und es blieben nur wenige Maiskörner übrig.

Als Alternative zum Fisch gab es die besten Pasta á la Marc Strand, zusammen gezaubert mit einer Sauce aus Kürbis, Karotten, Kokosmilch und leckeren Gewürzen. Wir genossen diese und der Abend ging mit vielen Momenten im Kopf zu Ende.

 

05.10. Abfahrt Rio Coa

 

Am Morgen unternahmen wir alle gemeinsam einen Spaziergang den Hügel hinauf, vorbei an vertrockneten Büschen mit Beeren, riesigen abgewaschenen Felsen und kleinen Mauern, die wohl damals für die Ziegen angebracht wurden. Später verabschiedeten wir uns von Jan und bekamen noch eine leckere Marmelade geschenkt, vielen Dank dafür, wir werden sie genießen!

Wir wuschen uns noch ausgiebig nackt im See, was eine Wohltat war und auch all meine Unterhöschen wurden im frischen Fluss-Wasser gereinigt. Auch Paco wurde in den Fluss gelockt und vor Abfahrt noch einmal gründlich gewaschen. Danach wälzte er sich wieder auf dem trockenen Sand Boden, grrrrr....

 

Vor Abfahrt wollte Marc unbedingt noch von dem angebrachten Tau an der Brücke Tarzan spielen, gesagt, getan.

Ich schwang auch hinunter, es war Adrenalin pur aus 5 Meter Höhe ins Wasser zu springen!

 

Was ein Spaß und krönender Abschluss. 

 

Und los gehts Richtung Küste, lange kein Meer gesehen. Wir fuhren durch kleine portugiesische Örtchen mit sommerlichem Flair und der dazu passenden Musik, stoppten an einer Wasserquelle, wo uns ein Einheimischer beim Wasser auffüllen half. Ich freute mich dermaßen über einen am Straßenrand stehenden Feigenbaum und pflückte mit Räuberleiter-Hilfe von Marc eine reife Feige, die übertrieben gut schmeckte. 

 

Oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die einen wahrhaft glücklich machen!

 

Weiter durchs Land, vorbei an Olivenbäumen, Eukalyptus Wäldern (die hier zu Aufforstung gepflanzt wurden aber eigentlich aus Tasmanien kommen und leider viele Waldbrände verursachen) sowie sich zum Meer hin schlängelnden Straßen mit dem Ziel, unsere leere Gasflasche befüllen zu lassen. Leider ist es gar nicht so einfach, da wir auch leider keinen Adapter bei uns haben. Einen Einkauf später landeten wir an der Küste Portugals bei der Ria de Aveiro und besuchten noch eine Bar. Es gab einen herrlich hergerichteten Gin Tonic zum Abschluss des Tages inklusive großer Pizza Vegetariana! Das war ein perfekter Abschluss eines langen Tages im Auto.

 

2 Minuten Fahrtweg von der Bar entfernt fand ich einen Stellplatz hinter den Dünen, direkt am Meer. So kann ein Tag definitiv enden. Gute Nacht.

 

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