Atlantik - endlich am Meer

Wir erreichten Royan erst am Abend und die letze Fähre hatte abgelegt, deshalb war unser Nachtplatz diesmal der Parkplatz der Fähre mit 2 Gehminuten entfernten langen Strand am Atlantik. Die See war ruhig und wir liefen alle beisammen freudig und mit lachendem Herzen auf den Strand zu. Paco wirbelte herum, sammelte Muscheln zum Knabbern und peste über den gesamten Strand.

 

Später ließen wir uns im Bus nieder und kochten Pasta Ratatouille, ganz auf die französische Art.

19.09. Royan, Fähranleger

 

 

Morgens wachte ich schon früh gegen 7 Uhr auf um den Sonnenaufgang im Hafen zu bestaunen, schnappte mir Paco und lief mit ihm in den Hafen, vorbei an Seemännern die ihren Katamaran für den Tagesausflug vorbereiteten. Der Sonnenaufgang war wunderschön und ich beschloss Marc aus dem Bus hierher zu entführen. Danach frühstückten wir, machten die Fährzeiten aus und fuhren gegen 10 Uhr mit der Fähre nach Soulac-sur-Mer. Der Flair des Atlantik war überall zu spüren. Vorbei an den Dünen mit Meerblick hielten wir an einer Miniatur Freiheitsstatue, fuhren entlang der Küste  und sammelten ein paar Örtchen weiter zwei deutsche Tramperinnen ein und sie fuhren mit uns bis Lege-Cap Ferret. 

19.-20.09. Cap Ferret

 

Später trafen wir Bekannte aus Hamburg nahe des Campingplatzes Truc-Vert und fanden einen schönen Pinien-Parkplatz für unser Nachtlager. Wir bereiteten ein gemütliches Camp und es gab frische Dorade mit Salat, dazu unterhaltsame Gespräche und Rotwein.

Unter dichten Pinien aufgewacht hatten wir die Info eines Marktes und besuchten ihn alle. Marc kaufte frischen Lachs sowie Scampis für das heutige Dinner unter Pinien und so schlenderten wir gemütlich über den einheimisch entspannten Marktplatz.

Gemeinsam brunchten wir am Hafen von Cap Ferret, während wir den Geruch der Austern, die gerade auf Wagen an uns vorbei transportiert wurden.

Ein paar Kaffees später suchten wir einen Platz zum Parken hinter den Dünen, checkten die Wellen und nahmen alles mit zum Strand. Getränke, Bastelboxen und Surfbretter, wir waren ganz gut ausgestattet für einen tollen Nachmittag am Strand.

 

Während sich die anderen  in die Wellen stürzten bastelte ich Ketten und spielte mit Paco und anderen Hunden am Strand und in der Brandung. Wir packten spät nachmittags alles zusammen und verließen mit erröteten Gesichtern das Strandcamp um uns auf den Weg zur Dune de Pillar zu machen.

 

Angekommen stiefelten alle die steilen Treppen nach oben, wobei ich durch den tiefen, weichen Sand hinauf lief, mich umdrehte und einen pompösen Blick auf den unten liegenden Pinienwald hatte, atemberaubend. Oben angekommen gab es einen Sonnenuntergang der Extraklasse, von der größten Wanderdüne Europas mit Blick auf Pinienwäldern und die bald untergehende errötete Sonne.

Wunderschön.

Es wurde langsam frisch also liefen wir nun alle den Sandweg hinunter. Es macht so einen Spaß einen Sandberg runter zu laufen, das hat auch Paco gemerkt, der mit Marc im Sand tollte und umhersprang.

Abends fanden wir einen neuen Platz nahe eines Strandes in Bicarosse und ließen den Abend

mit Lachs und Folienkartoffeln vom Grill ausklingen.

 

21.09. – 25.09. Aquitaine, France

 

Wir wachten auf dem Parkplatz auf und räumten den halben Tag den Bus aus, um und auf, Marc bastelte mal wieder am Solar-Panel herum und lackierte links hinten am Bus.

Pia und Jerome waren lange einkaufen und beschlossen wieder zum alten Spot zu fahren, wir fuhren zu Decathlon und abends wieder in das Örtchen, gönnten uns eine leckere Pizza und machten Bekanntschaft mit zwei Holländern, Giedo (31)und Peter, (19 + Hund Famke 1,5) die sich ebenfalls erst vor Kurzem hier trafen und beide mit ihren Mobilen seit Kurzem unterwegs waren. Wir hatten einen sehr lustigen Abend in unserem Bus.

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